CDU/CSU

Da CDU/CSU in den vergangenen zwei Legislaturperioden das Gesundheits-ministerium geführt haben, war mit radikalen Wendungen im Wahlprogramm nicht zu rechnen. Es sollen daher die begonnenen Maßnahmen in weiten Teilen fortgesetzt werden. Stärken und Schwächen des Gesundheitssystems seien in der Corona-Pandemie deutlich geworden. Daher wird angekündigt: „In einem zukunftsfähigen Gesundheitswesen setzen wir deshalb auf stärkere vernetzte Zusammenarbeit der einzelnen Akteure und nutzen das Potenzial der Digitalisierung“.

Bei der Finanzierung der Krankenversicherung wird auch weiterhin auf einkommens-abhängige paritätische Beiträge, Eigenbeteiligung und einen Steueranteil für versicherungsfremde Leistungen gesetzt – letzterer dynamisierbar und an den tatsächlichen Kosten und deren Entwicklung angebunden. Eine Einheitsversicherung wird abgelehnt.

Die Selbstverwaltung wird als bewährt und erhaltenswert für das Gesundheitssystem gesehen. Gesetzliche und private Krankenversicherung ebenfalls sowie freie Arzt- und Therapiewahl.

Man strebt wieder Bürokratieabbau an, um Ärzte und andere Gesundheitsberufe zu entlasten und attraktiver zu machen. Wie, wird nicht erklärt.

Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen sollen gestärkt werden. Es sollen 5.000 neue Studienplätze für Medizin geschaffen und die Landarztquote bei der Vergabe von Studienplätzen über die aktuelle Grenze von zehn Prozent erhöht werden.

Die E-Health-Strategie soll zur ressortübergreifenden Roadmap „Digitale Gesundheit 2030“ ausgebaut werden, von der Handlungsempfehlungen ausgehen. In Zukunft sollen digitale Versorgungsketten die Informationslücke zwischen Praxen und Krankenhäusern schließen.

Die Schwesterparteien wollen ambulante Versorgung und Krankenhäuser stärken. Damit sollen die Bürger einen digitalen, wohnortnahmen Zugang zur Arzt- und Notfallversorgung haben. Investitionen in die Digitalisierung der Krankenhäuser sollen daher auch vorangetrieben werden, um medizinisches Spezialwissen überall verfügbar zu machen. Stärker berücksichtigt werden sollen dabei die Ziele einer bedarfsgerechten und flächendeckenden Grund- und Regelversorgung in der Krankenhausplanung und -finanzierung.

Deutschland soll wieder zur Apotheke der Welt werden.

Die Programme der Parteien zur Gesundheitsversorgung

Ein PDF mit allen oben aufgeführten Parteiprogrammen zur Gesundheitsversorgung finden Sie hier

DAS IST DER VKD

Sie wollen mehr über den Verband der Krankenhausdirektoren erfahren? Dann besuchen Sie unsere Webeseite.

AKTION PRO PATIENT!

Schon vor Corona von der Politik geplant – demnächst Wirklichkeit? Werden demnächst etwa die Hälfte der Krankenhäuser aus der ambulanten Notfallversorgung herausfallen? Helfen Sie uns dabei, das zu verhindern!

UNSER POSITIONSPAPIER ALS DOWNLOAD

Laden Sie sich hier unsere Positionen zur Bundestagswahl 2021 als PDF herunter.

POSITIONEN UND STELLUNGNAHMEN ALS DOWNLOAD

Laden Sie sich hier unsere Positionen und Stellungnahmen als PDF herunter.