FDP

Die FDP will Therapiefreiheit ohne Budgetierungszwang. Der freie Beruf sei das Fundament einer liberalen Gesundheitsversorgung. Niedergelassene Berufe – Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, etc. – müssten auch weiterhin gestärkt werden, um in medizinischen Fragen autonom und ohne Weisung Dritter entscheiden zu können.

Gefördert werden sollen innovative Versorgungsformen. Die Partei will daher einen größeren gesetzlichen Spielraum für Direktverträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern.

Nachhaltig verbessert werden soll die Investitionsfinanzierung für Maximalversorger und auch für kleinere spezialisierte Krankenhäuser. Höhere Qualität müsse durch das Vergütungssystem belohnt werden.

Besser zu berücksichtigen seien die Bedürfnisse des ländlichen Raums. Hier meint die FDP, dass integrierte Gesundheitszentren dabei helfen könnten, die Grundversorgung mit ambulanten und kurzstationären Behandlungen zu sichern.

Die FDP steht zu dem Grundsatz „ambulant vor stationär“. Sie konstatiert außerdem, dass derzeit die Vergütungsregelungen die Überführung von Behandlungsmethoden aus dem Krankenhaus in den ambulanten Sektor erschweren.

Die Strukturreform im stationären Sektor müsse verantwortungsvoll weiterentwickelt und Fehlanreize für eine Überversorgung sowie ein Überangebot an Krankenhaus-leistungen müssten bereinigt werden. Eine Ungleichbehandlung von privaten, öffentlichen und konfessionellen Trägern wird abgelehnt, ebenso die Planungshoheit der Krankenkassen für die Versorgungsstrukturen.

Die Versorgung mit Arzneimitteln und Impfstoffen soll jederzeit gewährleistet sein.  Dazu seien Maßnahmen zu ergreifen, die das Ziel hätten, die Herstellung von Arzneimitteln nach Deutschland oder die EU zurück zu verlagern.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen soll klare und transparente Rahmen-bedingungen vorangebracht werden.  Dazu seien offene Standards, Interoperabilität und Datensicherheit notwendig. Die Vernetzung zwischen allen Gesundheitsakteuren sowie Patientinnen und Patienten müsse digital ausgestaltet sein.

Die Gesundheitsversorgung soll laut FDP künftig umfassend, regional und patientenzentriert gedacht werden. Die künstliche Sektorenbarriere zwischen dem ambulanten und dem stationären Versorgungsbereich sollen abgebaut und die Verzahnung und Vernetzung aller Versorgungsbereiche weiterentwickelt werden.

Die Programme der Parteien zur Gesundheitsversorgung

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